Gebratene Nudeln

Gebratene Nudeln

Zugegeben ich bin kein Fan gebratener Nudeln aus dem China-Laden. Das ist so ziemlich das langweiligste, was man sich schnell mittags oder abends holen kann. Vielleicht hat sich das Gericht auch einfach überlebt, jetzt da es Janpanisch, Koreanisch oder Thai gibt, also Sushi – wobei das eigentlich auch kein Hype mehr ist -, Bibimbap und Frühlingsrollen.

Jetzt bin ich trotzdem schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem asiatischen Kochbuch, das was taugt. Asien ist natürlich groß, also habe ich erstmal nach Japan gegriffen. Angepriesen wird darin, dass die Gerichte auch ideal für jeden Tag sind. Vegetarisch sind die Rezept nicht alle, aber das ist eigentlich keine Herausforderung mehr. Inzwischen lassen sich viele Zutaten ersetzen.

Wirklich weit bin ich mit dem neuen Kochbuch noch nicht gekommen, aber ein Rezept hat sich eigentlich als ganz brauchbar erwiesen, nämlich gebratene Nudeln. Sie sind allerdings japanisch und nicht chinesisch.

Rezept für gebratene Nudeln à la Japan

Gebratene Japanische Nudeln

Wie für jede Speise aus dieser der Ecke der Welt muss vorher ein Asia-Laden besucht werden. Am besten ein gut sortierter oder einer von den Größeren mit wirklich viel Auswahl.

Die Zutatenmenge richtet sich nach einem Abendessen für zwei Personen.

Zutaten:

  • 200 Gramm Ramen-Nudeln
  • 1 Zwiebel
  • 3-4 Kohlblätter
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • Fake-Meat
  • 3 EL Tonkatsu-Sauce
  • 2 Eier

Zubereitung

  1. Die Nudeln nach Packungsbeilage kochen und zur Seite stellen.
  2. Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Die Kohlblätter in Streifen schneiden.
  3. Das Fake-Meat abtropfen lassen und in einer Pfanne mit einem Esslöffel Öl und hoher Temperatur einige Minuten anbraten. Sobald das Fake-Meat Far bebekommt die Zwiebelringe dazugeben. Sind das Fake-Meat knusprig und die Zwiebeln glasig den Kohl für eine Minute mitanbraten. Danach alles aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.
  4. Die Nudeln mit zwei Esslöffel Öl für zwei Minuten in die Pfanne geben, sie darin anbraten und vorsichtig umrühren. Je weniger die Nudeln matschen, desto besser für nachher, also am besten versuchen das beim Rühren ganz zu verhindern.
  5. Gemüse, Fake-Meat und Tonkatsu-Sauce zu den Nudeln geben und erneut umrühren.
  6. Die Eier als Spiegeleier zubereiten und dazu servieren, fertig.

Tipps und Tricks zu den gebratenen Nudeln

Eigentlich gehören in das Rezept noch mehr japanische Zutaten. Ausgelassen habe ich die ein bis zwei Esslöffel Austernsauce, die Fischsauce und das Algenpulver. Okay, das ist irgendwie viel an Auslassungen, zugegeben, aber die Tokatsu-Sauce gibt dem Gericht trotzdem einen guten Eigengeschmack. Vielleicht ist das ja auch etwas geschummelt, aber das Gericht bekommt durch die Sauce, eigentlich eine Gemüsesauce, die auch etwas an Ketch-up erinnert, etwas Westliches und Deftiges.

Ein großes Plus ist aber mit Sicherheit, dass sich die gebratenen Nudeln schnell zubereiten lassen. Auf dem Bild zum Rezept im Kochbuch ist außerdem ein Bier abgebildet, was ich mir als Getränk gut dazu vorstellen kann.

Das hier beschrieben Rezept findest du im Origianl hier: Yakisoba. Gebratene japanische Nudeln, in: Maori Murota, Tokio. Die Kultrezepte, München 2016, S.48. Das Buch habe ich mir unabhängig gekauft, weil das mein Hobby ist.

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