Nudeln mit Gorgonzolasauce

Gorgonzola Rezept mit Karotten und Chili

Das Rezept für eine Nudelsoße aus Gorgonzola, Karotten und Chili habe ich in der Bio-Supermarkt-Zeitschrift gefunden. Ich habe es bereits viele mal gekocht, jedoch irgendwann entschieden es aus Bequemlichkeit ein wenig abzuändern. Für den Alltag genügt mir auch das Simple.

Gorgonzola, also Blauschimmel

Anfangs war ich ein wenig skeptisch dem Gericht gegenüber. Eigentlich ist Gorgonzola nicht mein Geschmack. Auf der Pizza Vier-Käse habe ich ihn früher immer nur gedulded und den Bissen mit viel Cola heruntergespült. Inzwischen aber, auch durch das Rezept, habe ich mich von diesem aromatischen Käse überzeugen lassen. Erst zuletzt habe ich ihn ganze bewusst samt blauen Schimmel auf  Brot mit Birnenmarmelade genossen.

Anders eben

Im Heftchen aus dem Supermarkt basiert die Gorgonzola-Sauce auf Weißwein und Gemüsebrühe. Das ist auch schon das Problem, denn die Sauce muss einkochen, was manchmal ein bisschen länger dauern kann. Zudem habe ich mich auch mal bei der Menge an Flüssigkeit vergriffen und die Sauce war zu flüssig. Das ist ärgerlich. Zudem bin ich mehr Bier als Weißwein, so dass, wenn ich sehr korrekt nach dem Rezept kochen wollte, zumindest eine kleine Flasche Weißwein in den Einkaufskorb wanderte, die am Ende für längere Zeit verloren im Kühlschrank verweilte. Irgendwann aber, habe ich den Wein durch Gemüsebrühe mit ein wenig Essig darin ersetzt.

Eindruck schinden

Eine Kleinigkeit, aber doch für mich sehr wichtig. Gerne esse ich nämlich Speisen, die ganz lecker aussehen. Für mich ist es sehr wichtig, dass die Karotten mit dem Sparschäler in Streifen geschabt werden. Sind es Würfel, Stäbchen oder ähnliche Gebilde verliert das Rezept und die Gorgonzola-Sauce zumindest am äußerlichen Pfiff.

[recipe title=“Nudeln mit Karotten-Gorgonzola-Sauce“ servings=“2 Personen“ time=“30 Min“ difficulty=“einfach“]

Zutaten:

  • 2 Karotten
  • 3-4 Lauchzwiebeln in Abhängigkeit wie dünn die Stengel sind
  • Peperoni oder scharfes Gewürzpulver
  • 200g Frischkäse
  • 150 ml Sojasahne oder mehr
  • Salz, Pfeffer
  • 100g Blauschimmelkäse zum Beispiel Gorgonzola

Kochen:

    • Karotten schälen und mit dem Sparschäler in Streifen schaben. Lauchzwiebeln putzen und in Ringe schneiden, wenn vorhanden die Pepperoni hacken oder Gewürzpulver verwenden.
    • Diese Zutaten mit ein wenig Öl in einer Pfanne anbraten. Am besten den Deckl drauf, dann ist das Gemüse schneller bissfest.
    • Nudelwasser aufstellen.
    • In einem mittelgroßen Topf den Frischkäse bei mittlerer Hitze schmelzen. Vorsicht, dass der Käse nicht anbrennt. Soja-Sahne hinzugießen. Den Blauschimmelkäse in Würfel schneiden, gegebenenfalls die Rinde weglassen und in der Käsesauce den Gorgonzola rührend schmelzen.
    • Gemüse aus der Pfanne zur Sauce geben.
    • Mit Salz und PFeffer abschmecken.
    • Nudeln unterrühen.

[/recipe]

Gorgonzola geht auch mit anderem Gemüse

Wann Gorgonzola-Saucen einen Hype erlebt haben, weiß ich nicht. Es muss ihn aber gegeben haben. Vielleicht in einer Zeit, in der ich noch nicht kochen konnte. Mit Hype meine ich zum Beispiel eine Erscheinung wie Tomaten-Mozarella-Teller. Plötzlich befand sich das Rezept überall. In allen Kochzeitschriften und in Restaurants. Inzwischen schmeckt es zwar noch immer gut, ist aber lange nicht mehr so fancy wie einst. Jedenfalls kann das Gorgonzola Rezept auch mit anderen Zutaten zubereitet werden wie mit Spinat und Walnüssen. Bei dieser Variation wird die Sauce jedoch auf Basis einer Mehlschwitze zubereitet, was nicht so kompliziert ist, wie es klingt, aber geübt werden muss, um Klümpchen zu vermeiden. Genau. Oder einfach das obige Rezept dafür verwenden.

Merken

Merken

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.