Käsequiche mit Bergkäse oder Gouda

Käse-Quiche Rezept

Vegetarische Quiche mit viel Käse und Schnittlauch. Super auch für die Mittagspause in der Arbeit.

Mein Käse-Quiche Rezept ist eigentlich eine Quiche Lorraine ohne Speck oder Schinken. Das Gericht ist dadurch aber nicht minder gut. Gleichzeitig freuen sich auch die Vegetarier am Tisch. Quiche ist für mich ein wenig wie Pizza. Letztendlich ist es auch nur eine Art Fladen mit dessen Hilfe Reste aus dem Kühlschrank weggearbeitet werden können. Da ich aber ungern gerade beim Kochen Zutaten bis zur Unkenntlichkeit vermische, ist die simple Käse-Quiche mein Favorit. Auch für die Mittagspause in der Arbeit.Käse-Quiche Rezept vegetarisch

Der Käse in der Quiche

Im Originalrezept wird für den Belag ein Stück Emmentaler angegeben. Für den Alltag aber würde ich Reibekäse empfehlen. Gerade wenn die Lust zum Käsereiben fehlt, ist zum Beispiel 150 Gramm Emmentaler und 150 Gramm Gouda, beide Sorten bereits gerieben, eine tolle Sachen. Soll die Quiche dagegen mal etwas herzhafter und würziger schmecken, dann kaufe ich Gruyere. Es gibt ihn in der Regel an der Käsetheke und er kostet mehr als das Angebot aus dem Kühlregal. Manchmal lohnt sich eine derartige Investition.

Der Teig

Den Teig abends zu zubereiten mag zunächst vielleicht etwas abschrecken. Ein Tipp. Die Käse-Quiche für Montag einplanen, den Boden bereits am Sonntag vorbereiten und ihn im Kühlschrank lagern. Während am folgenden Tag die Zutaten für den Belag vermischt werden, kann der Teig schon im Ofen vorbacken. Kommt der Teig-Boden aus dem Kalten, lässt er sich besser mit einem Nudelholz verarbeiten, um in die Form zu passen. Ist der Teig warm und daher weich, drücke ich die Masse mit den Händen in die richtige Form. Das Rezept hat unter dieser Änderungs bisher nicht gelitten. Einen Unterschied habe ich im Geschmack der Käse-Quiche bisher noch nicht bemerkt.

[recipe title=“Käse-Quiche“ servings=“2-3 Personen“ time=“45 Min“ difficulty=“mittel“]

Zutaten:

  • 250g Mehl
  • 150g Butter
  • 4 Eier
  • 300g Käse
  • Becher saure Sahne
  • 5-6 Frühlingszwiebeln
  • 1 TL Edelsüß-Paprika
  • Salz, Pfeffer
  • Quicheform oder ähnliches

Kochen:

  • Ofen vorzeizen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze
  • Mehl, Butter, etwas Salz, ein Eigelb und vier Eßlöffel kaltes Wasser zu einem Teig kneten. Am besten dafür die Butter bereits vorher aus dem Kühlschrank holen, die Zutaten kleben so besser zusammen.
  • Teig, wenn er nicht kalt aus dem Kühlschrank kommt, mit den Händen in die Form drücken. Ansonst mit einem Nudelholz vorsichtig auf die gewünschte Form ausrollen.
  • Boden in die Form legen, mehrmals mit einer Gabel einstechen und für circa 15 Minunten in Ofen schieben.
  • Jetzt für den Belag zunächst die Frühlingschzwiebeln putzen und in schmale Ringe schneiden. Im Anschluss geriebnen Käse, saure Sahne, 3 Eier inklusive des Eiweiß zu einer Masse vermengen. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Edelsüß-Paprika würzen
  • Boden aus dem Ofen holen und den Belag darau verteilen. Alles wieder zurück stellen und circa 20 Minuten backen. Sobald die Käse-Quiche langsam braun wird aus dem Ofen nehmen und servieren.

[/recipe]

Ergänzungsversuche

Eigentlich wird im Rezept Schnittlauch verwendet. Inzwischen aber bevorzuge ich Frühlingszwiebeln. Schnittlauch ist, um es mit einer Phrase zu sagen, nicht mehr das, was es mal war. Er zwickt nicht mehr auf der Zunge. Die traurigen Halme in der Plastikpackung haben kein Aroma. Die aus dem Topf kriege ich nie ganz aufgegessen. Ergänzungsversuche, also mehr als Käse und Frühlingszwiebeln für den Belag miteinander zu kombinieren, habe ich bisher noch nicht gewagt. Dafür schmeckt mir die Käse-Quiche in ihrer schimplen Art zu gut.

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