Rezept für Kartoffelpizza

Kartoffel trifft auf Hefe: Rezept für Kartoffelpizza

Man findet keine Freunde mit Salat. Also gibt es heute ein deftiges Rezept mit Kartoffeln: Kartoffelpizza. Ungewöhnlich? Vielleicht. Besonders lecker ist der Kartoffel-Geschmack zum dünnen Hefeteigboden. Überbacken mit Käse und mit Rosmarin gewürzt ein schmackhaftes, vegetarisches Gericht.

Tolle Knolle

Ich liebe Kartoffeln. Seit wann ich ein Fan der Knolle bin, weiß ich nicht. Es muss mit Fritten angefangen haben, ich liebte auch schon immer knusprige Bratkartoffeln, cremigen Kartoffelbrei und Pellkartoffeln mit Heringen. Salzkartoffeln mit Salz und viel Butter. Der letzte Trend, Rosmarin-Kartöffelchen mit knusprig im Bratfett fritiertem Rosmarin.

Im Besonderen liebe ich die mehlige Konsistenz an Kartoffeln. Das ist auch bei Bohnen so. Dabei ist das, glaube ich, der Grund, warum man bei Diäten keine Kartoffeln essen sollte. Macht das dick? Vielleicht, aber dafür satt. Und dann muss man auch nicht mehr so viel essen. Oder so.

Am Salatblatt geknabbert

Salat dagegen habe ich seit einiger Zeit aus meinem Alltag verband. Ist das eigentlich richtig so, dass nur das Dressing den Geschmack macht? Die Salatschalen aus dem Supermarkt oder noch schlimmer vom Lieferservice enthalten meistens nur Eisberg-Salat. Und es schmecken die Beilagen/Zugaben (harte Tomaten, alter Mais und Salatgurken) am besten, weil sie nach überhaupt etwas schmecken. Unverständlich bleibt mir auch  die Haltung: ich esse Salat, ich bin fit, gesund und habe eine tolle Figur. Da bin ich froh, dass es das Klischee der am Salatblatt knabbernden, mageren Frau gibt, das dem entgegenwirkt. Bei mir funktioniert es.

Rezept mit Kartoffeln

Rezept für Kartoffelpizza

[recipe title=“Kartoffelpizza“ servings=“2 Personen“ difficulty=“einfach“ time=“20 Min. Vorbereitung + 45 Min. Backzeit“]

Zutaten:

  • 5-6 mittelgroße Kartoffeln festkochend
  • Wahlweise ein Becher Saure Sahne, Creme fraiche oder Schmand
  • 100g Reibekäse oder mehr
  • 4 Stängel frischer Rosmarin
  • Salz und Pfeffer
  • Hefeteig selbstgemacht oder Fertigteig

Außerdem:

  • Backpapier
  • Alu-Folie

Zubereitung

  1. Wird der Hefeteig für das Rezept selbst gemacht, würde ich ihn mittags ansetzen, um ihn abends zu belegen. Mit einem Fertigteig lässt sich die Kartoffelpizza ebenfalls gut zubereiten.
  2. Kartoffeln schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Das Messer sollte man beim Schneiden durch die Scheide sehen können. Leichter geht es mit einem Hobel. Messer geht aber auch gut, man muss sich nur eben mal kurz darauf konzentrieren.
  3. Teig dünn mit einem Nudelholz ausrollen. Den Fertigteig habe ich auch  dünner ausgerollt. Den Teig auf ein mit Backpapier bedecktes Backblech legen und mit zum Beispiel saurer Sahne bestreichen.
  4. Jetzt die Kartoffelscheiben auf dem Boden hintereinander legen. Und zwar so, dass die zweite Scheiben die Erste leicht überlappt. Gibt es ein Wort dafür?
  5. Jetzt mit Salz, Pfeffer würzen und Käse darüber streuen. In den Ofen schieben und mindestens 30 Minuten backen. Zwischenduch mit einer Gabel prüfen, ob die Kartoffeln gar sind. Nach 30 Minunten Alufolie über die Pizza legen, wenn die Kartoffeln noch nicht gar sind, der Käse aber schon gold-braun wird. Weite 15 Minuten fertigbacken.
  6. Aus dem Ofen holen und mit frischem Rosmarin oder anderen frischen Kräutern bestreuen.

[/recipe]

Über den Pizzateig

Überrascht bin ich, wie gut mir der fertige Hefeteig geschmeckt hat. Ich kaufe sonst möglichst wenig Fertigprodukte. Wobei es wohl kaum ein Nahrungsmittel gibt, dass heute nicht irgendwie maschinell bearbeitet wird, sei es auch nur das Abbrausen mit Wasser? Unabhängig davon, für welchen Teig man sich jetzt entscheidet, wichtig ist, so finde ich, dass er für das Kartoffelpizza-Rezept realtiv dünn ausgerollt wird. Da fällt mir ein, ist fertiger Pizzateig vegetarisch?  Am besten selbst prüfen. `n Guten.

Merken

Merken

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.