Rezept für koreanische Pfannkuchen

Vegane Pfannkuchen – Hallo Südkorea!

Vegane Pfannkuchen aus Korea sind ein Muss. Mein Rezept ist ein wenig abgewandelt, aber deswegen nicht minder gut. Einfach ausprobieren und schlemmen. Dass sich der Teig auch ohne Ei zubereiten lässt, ist mir erst durch ein Missgeschick aufgefallen. So ist das folgende Rezept ein schönes Beispiels dafür, dass veganes Essen nicht schlechter schmeckt.

Vegane Pfannkuchen - Hallo Südkorea!

Eier? Wieso Eier?

Vor einiger Zeit hatte sich für den Montagabend Besuch angekündigt. Ein Werktag verlangt einfache Küche, so dass ich mich für ein Rezept entschied, das sich auch nach einem Tag im Büro fix zubereiten lässt. Meine Wahl fiel auf koreanische Pfannkuchen mit Soja-Sauce. Leider hatte ich keine Eier mehr im Kühlschrank. Das Ei aber war wichtig für den Teig und ich schrieb es mir auf die Hand, um es nicht zu vergessen. Eier! Am folgenden Tag, dem Montag, lief ich eilig in der Mittagspause in den Supermarkt. Abends dann kamen die Pfannkuchen super an. Alles wurde aufgegessen und nach dem Rezept gefragt. Erfreut zähle ich die Zutaten auf: Mehl, Wasser, Stärke. Die Zubereitung ist wirklich sehr einfach. Und ein Ei für den Teig, sagt mein Mann. Ein Ei? Für kurze Zeit fühle ich eine Leere in meinem Kopf. Gehört denn wirklich ein Ei in den Teig? Es war bereits zu spät, aber es war mir eingefallen. Natürlich, denn wozu war ich mittags im Supermarkt gewesen. Dabei stand noch groß und breit Eier! auf meiner Hand. Aber schön, dass es das Rezept für die koreanischen Pfannkuchen jetzt auch in Vegan gibt.

[recipe title=“Vegane Pfannkuchen aus Korea mit Soja-Sauce“ servings=“2 Personen“ time=“30min“ difficulty=“einfach“]

Zutaten Pfannkuchen:

  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1-2 TL scharfes Chilipulver
  • 200g Mehl
  • 20g Stärke
  • 1/8 TL Backpulver
  • 1 Ei (optional)
  • etwas Butter oder Öl zum Braten

Zutaten Soja-Sauce:

  • 2 TL Soja Sauce
  • 1 TL Reis-Essig (oder den Essig, den man gerade im Haus hat)
  • 1-2 TL Chili-Flocken (optional)
  • 1 TL Sesam (optional)

Kochen:

  • Frühlingszwiebel in ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden.
  • In eine Schüssel das Mehl, Stärke und Backpulver inklusive Ei geben. Mit dem Handrührgerät rührend das Wasser hinzufügen. Bei der veganen Variante das Ei weglassen. Es sollte sich ein dickflüssiger Pfannkuchen-Teig bilden.
  • Frühlingszwiebeln hinzugeben. Mit Chilipulver, Salz und Pfeffer würzen.
  • Butter oder Öl in einer großen Pfanne erhitzen und warten bis sich das Fett ein wenig bewegt. Jetzt Teighäufchen mit einer Supenkelle in die Pfanne setzen. Ist Öl oder Butter richtig heiß, dann läuft der Teig nicht so schnell auseinander und man hat die Form der Pfannkuchen besser unter Kontrolle.
  • Pfannkuchen nach einiger Zeit wenden.
  • Während der Teig brutzelt, die Zutaten für die Sauce in einer Schale miteinander vermengen.
  • Vegane Pfannkuchen mit der Soja-Sauce reichen.

[/recipe]

Der Ursprung

Ursprünglich werden in dem Rezept für die Pfannkuchen noch Garnelen verarbeitet. Bei Meeresgetier auf meinem Teller wird mir aber nicht gut. Außerdem ist das Gericht mit dieser Zutat nicht mehr vegetarisch oder vegan. Des Weiteren gehört in den Teig eine Chili-Schote. Die sind mir aber häufig nicht scharf genug beziehungsweise in ihrer Schärfe zu verschieden. Aus diesem Grund verwende ich Chili-Pulver. Die Intensität lässt sich so besser kontrollieren, denn einige Rezepte schmecken gerade wegen der feurigen Würze besonders gut.

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