Koreanische Pfannkuchen mit Frühlingszwiebeln – vegan

Rezept für koreanische Pfannkuchen | eightfingerfood

Koreanische Pfannkuchen sind ein Klassiker bei mir Zuhause. Es fällt nicht unbedingt in die Kategorie #saisonalschmecktsbesser, aber du brauchst nicht viel Zutaten. Ich würde sogar fast behaupten, dass du sie eigentlich alle schon in deinem Küchenschrank stehen hast.

Die vegane Variante

Manche Rezepte sehen ein Ei vor. Weil ich keine Eier vertrage, rühre ich den Teig für meine koreanischen Pfannkuchen ohne Ei an und es funktioniert super. Der Unterschied zu einem klassischen Pfannkuchenteig ist eigentlich nur die Zugabe von Stärke, die den Pfannkuchen “Chewy” macht. Die restlichen Zutaten für den Teig sind Mehl und Wasser.

Zwei weitere Zutaten sind Frühlingszwiebeln, Sesam und Chili. Übrigens je mehr Frühlingszwiebeln, desto hübscher und voller sieht dein Pfannkuchen aus.

Wie viele Pfannkuchen willst du?

Du kannst mit diesem Rezept zwei bis drei große Pfannkuchen backen. Du kannst aber auch mehrere kleine machen. Ich brate lieber zwei, drei riesige Pfannkuchen, die sich dann in Stücke schneiden lassen als ewig am Herd zu stehen und den Teig auszubacken.

Die Sauce darf nicht fehlen

Woran du definitiv nicht sparen solltest ist die Sauce. Sie besteht eigentlich nur aus Sojasauce, Mirin, also Reiessig und einigen Sesamkörnern. Da die Zutaten aber ohnehin schon so wenig sind, solltest du nicht an der Sauce sparen, um den Geschmack des Gerichts halbwegs hinzukriegen.

Koreanische Pfannkuchen mit Frühlingszwiebeln

Gericht Main Course
Arbeitszeit 20 days
Koch-/Backzeit 30 days
Gesamte Zeit 50 days
Portionen 2
Kalorien 118.5kcal

Zutaten

Pfannkuchen

  • 1 Tasse Mehl
  • 3 EL Stärke
  • 1 Tasse Wasser ggf. etwas mehr
  • 2 TL geröstete Sesamsamen
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1/2 Stück rote Chilischote
  • 50 ml Pflanzenöl zum Braten

Sauce

  • 2 EL Sojasauce Ich benutze diese sehr dicke Sojasauce der Marke "Healthy Boy".
  • 1 EL Mirin Reisessig
  • 1/4 TL geröstete Sesamsamen

Zubereitung

Pfannkuchen

  • Frühlingszwiebeln putzen und längs in Streifen schneiden.
  • Chili ggf. entkernen und quer in Streifen schneiden.
  • Die trockenen Zutaten, also Mehl und Stärke in einer Schüssel miteinander vermischen. Ich siebe die Stärke meistens noch, weil sich sonst kleine Stärkeklümpchen bilden.
  • In die Mehl-Stärkemischung eine Mulde drücken und nach und nach das kalte Wasser mit einem Schneebesen unterrühren. Wer möchte kann hier auch ein Handrührgerät verwenden. Die Konsistenz sollte sein wie flüssige Sahne ggf. musste du noch etwa 1/2 Tasse mehr Wasser unterrühren.
  • Sesamöl und Sesamsamen unterrühren sowie die Chilischoten.
  • Etwas Öl auf einer mittelgroßen Pfanne erhitzen. Das Öl sollte wirklich heiß sein, wenn du den Teig auf die Pfanne gibt, dann werden die Pfannkuchen schön knusprig.
  • Ich nehme jetzt einen Suppenlöffel und gieße den Teig in die heiße Pfanne und verteile als nächstes ein Drittel der Frühlingszwiebeln auf den noch flüssigen Pfannkuchenteig.
  • Sobald der Teig von oben fest ist oder nur noch ein bisschen weich, wende ich den Pfannkuchen und brate ihn kurz von der anderen Seite an.
  • Mit dem restlichen Teig gleich verfahren.

Sauce

  • Während die Pfannkuchen backen die Sojasauce mit Mirin und den Sesamsamen vermischen und mit einer Gabel verquirlen. Zu den Pfannkuchen servieren und sie darin dippen.

Koreanische Pfannkuchen mit Twist – Kimchi

Wenn ich fast fertig bin und nur noch wenig Teig übrig ist, mische ich den Rest noch mit Kimchi. Kimchi ist scharf fermentierter Chinakohl, aber man kann zum Beispiel auch Radieschen als Kimchi einlegen. Südkorea ist berühmt für Kimchi.

Ich schütte etwas von der Flüssigkeit im Glas zum Teig, verrühre alles, füge ggf. noch etwas Mehl hinzu und brate den Pfannkuchen aus. Das ist jedes mal ein Highlight für mich, weil die Familie Kimchi nicht so sehr zu schätzen weiß, wie ich es tue – so aber liebe ich meine koreanischen Pfannkuchen.

Wie backst du deine koreanischen Pfannkuchen? Welche Zutaten verwendest du dafür?

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3 Kommentare

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